Ein Bild des Friedens, wie es sich am 27. Juni 2013 abends um 20.44 Uhr im Himbeerhau im Schönbuch bot.          Google Maps


Am 10. Juni 2015 wurde diese Art Friede jedoch nachmittags um 15.39 Uhr jäh gestört. Was war passiert?

Ich hatte um 15.19 Uhr eine SMS "Warte auf den Hirsch" einem Freund gesendet. Um 15.39 Uhr flog der Hubschrauber von hinten rechts daher, drehte eine Runde über der Wiese, verschwand, erschien kurze Zeit später wieder und brach seine zweite Runde plötzlich ab, um kerzengerade 10 Meter ! über dem Boden auf meinen Ansitz zuzufliegen. Vermutlich wurde mein Handy bei der ersten Runde gepeilt.

Aber warum das denn? Nun ja. Ich pflege eben Kontakte zu Kreisen, die der Wilddieberei im Schönbuch verdächtigt werden. Den Rest kann man sich denken.


Film zum Hubschrauber

Wenige Meter vor meinem Ansitz zog er hoch und verschwand wieder dort, wo er hergekommen war, hinten rechts.

Goliath gegen David

Das war's.

Er kam nie wieder.

Ein Wilddieb wurde bis heute nicht gefunden.

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Es gibt sie noch, die "kontruktiven und fairen" Diskussionen bei den Förstern im Schönbuch. Dieses "freundliche" Angebot wurde gefunden im September 2020 auf dem alten Hochsitz im Himbeerhau. Unfasslich. Die Verlogenheit unserer Zeit hat es nun auch in den Himbeerhau geschafft. Wer weiß, was im Kirnbachtal los ist und wie sehr Hobbyfotografen im Schönbuch gehasst werden, wird bei dieser Botschaft nur Hohn und kognitive Dissonanz empfinden.

Ansichten und Einsichten auf https://forum.wildundhund.de 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

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Auch er mag Hubschrauber nicht.

An jenem Sonntagmorgen im Herbst 2020

war es still im Himbeerhau nach Sonnenaufgang.

Von drauß, vom Walde komm' ich her, und muß euch sagen, es wilddiebet sehr. Allüberall auf den Tannenspitzen sah ich den kreisenden Hubschrauber flitzen. Und weit weg aus des Hangars Tor sah mit unschuldigen Augen das Planspiel hervor. Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann, da rief's mich mit heller Stimme an. "Du da", rief es, "alter Gesell. Pack deine Kamera und spute dich schnell." Die Rotoren fingen zu glühen an. Die Blende ward weit aufgetan. Hirsch und Reh sollen nun von der Jagd im Schönbuch ruhn. "Wir jagen die Jäger und nicht das Wild." Ja, so sei es, auch wenn's nix bringt. Mit der Stille im Wald ist es vorbei, wenn der Overkill naht mit lautem Geschrei. Seit heute fliegen sie, auch ohne Grund, in den Himbeerhau, wenn ein Handy funkt. 'ne SMS ist 'ne feine Sache, solange sie dient dem Kontakt zum Freund. Rasterfahndung aber macht aus jeder SMS im Handumdrehen einen Feind. So war es und wird es auch wieder sein, wenn der Bogen überspannt, wenn alles nur Schein. Ob heute, ob morgen, ob irgendwann, der nächste Ansitz folgt im dunklen Tann.

So prüfet nun ihr modernen Geister, den Sinn eures Tuns, solange noch Zeit. Wenn alles bereitet und alles vollendet, treten wir ein in die Ewigkeit. Vergeßt nicht den Wirt und seine Rechnung, die jetzt noch offen, aber wie lang'? Die Wahrheit ist zeitlos und wartet auf alle. Sie rechnet anders, weil ohne Anfang.

Ein Mensch, was noch ganz ungefährlich, durchquert den Schönbuch, schwer erklärlich. Ein zweiter, der den Wald durchspäht, entdeckt den Wilddieb erst sehr spät. Ein dritter nimmt, noch harmlos, an, der Hirsch sei nicht mehr ganz so zahm. Ein vierter ist nicht fernzuhalten von dem Gedanken, d'raufzuhalten. Ein fünfter – reine Wissenschaft! – verbraucht 's Benzin mit der Rotoren Kraft. Ein sechster, auch noch bonafidlich, will sie verwerten, doch nur friedlich. Unschuldig wirken sie zusammen: Wen dürfen, einzeln, wir verdammen? Ist’s nicht der siebte oder achte, der Peilung dachte und dann machte? Ist’s nicht der Böseste der Bösen, der’s dann gewagt, im Himbeerhau zu stören? Den Teufel wird man nie erwischen: Er steckt von Anfang an dazwischen.

DAS BÖSE - Ein Mensch – was noch ganz ungefährlich – erklärt die Quanten (schwer erklärlich!). Ein zweiter, der das All durchspäht, erforscht die Relativität. Ein dritter nimmt, noch harmlos, an, Geheimnis stecke im Uran. Ein vierter ist nicht fernzuhalten von dem Gedanken, Kern zu spalten. Ein fünfter – reine Wissenschaft – entfesselt der Atome Kraft. Ein sechster, auch noch bonafidlich, will die verwerten, doch nur friedlich. Unschuldig wirken sie zusammen: Wen dürften, einzeln wir verdammen? Ist´s nicht der siebte erst und achte, der Bomben dachte und dann machte? Ist´s nicht der Böseste der Bösen, der´s dann gewagt, sie auszulösen? Den Teufel wird man nie erwischen: Er steckt von Anfang an dazwischen.

Eugen Roth

Wer wagt, ein Herrschendes zu leugnen, das sich vorbehält, den Ausgang unserer Taten nach seinem einzigen Willen zu bestimmen?

Johann Wolfgang von Goethe

2. Thessalonicher 2 - Das Auftreten des Widersachers vor dem Kommen Jesu Christi

Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsere Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, dass ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken lasst - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da. Lasst euch von niemandem verführen in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so dass er sich in den Tempel Gottes (des Menschen Geist und Seele) setzt und vorgibt, er sei Gott. Erinnert ihr euch nicht daran, dass ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wisst, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit. Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muss der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden, und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.

Ich bin, ehe denn ein Tag war. Und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke. Wer will's wenden?

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